Staatsarchiv Hamburg

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Full view Inventory

Signatur: 342-1 I
Name: Militärkommission des Senats I
Laufzeit: 1855-1903
Umfang: 4.7
Beschreibung: An die Stelle der Militärdeputation trat auf Grund der Militärkonvention mit Preußen vom 23.7.1897 (Hamburgische Gesetztessammlung S. 49) § 5 mit dem 20.9.1867 die Militärkommission des Senats (Hamburgische Gesetztessammlung S. 95). Sie regelte die Beziehungen zwischen der Garnison und den Hamburgischen Behörden, insbesondere aber auch im Einvernehmen mit dem Generalkommando IX. A.K. des Militärersatzwesen. Ihr unterstand die (Militär-)Ersatzkommission, seit 1890 2 Ersatzkommissionen (I. A-L und Ritzebüttel, II. M-Z und Bergedorf), seit 1908 3 Ersatzkommissionen (I. A-H und Bergedorf, II I-Q und Ritzebüttel, III R-Z), seit 1914 4 (I. A-F und Bergedorf, II. G-K, III L-R und Ritzebüttel, IV S-Z) (Hb. Ges. Slg. 1875 S. 165, 1889 S. 286, 1908 II S. 9, 1913 II S. 218). Durch Aufhebung der Ziffer 4 § 23 Rev. Ges. über die Organisation der Verwaltung vom 2.11.1896 (Ges. Slg. I S. 98) hörte die Militärkommission des Senats mit dem 18.5.1921 auf zu bestehen (Ges. u. V. Bl. 1921 S. 207).

Archivierungsgeschichte
Der aus zwei Registraturschichten mit deutlich unterschiedenem Aufbau bestehende Bestand gliedert sich wie folgt: Im Best. 342-1 I werden Generalia (Militärkommission des Senats, Allgemeine Korrespondenz, Mobilmachungs-, Militärtransport-, Marschrouten-, Einquartierungs- und Verpflegungswesen, Militäretats, Dienstinstruktionen, Besteuerung der Militärpersonen, Militär-Anwärterwesen, Personalveränderungen in der Armee, Portofreiheit und der Krieg mit Frankreich 1870-1871) von Specialia (Kreisersatzwesen, Ersatz- und Landwehrwesen, Dienstpflicht, Garnisonsangelegenheiten, Truppenübungen, Durchmärsche, Einquartierungen, Soldaten und Beamte des ehemaligen hamburgischen Kontingents und Pensions- sowie Invalidenangelegenheiten) getrennt. Die zweite Schicht (Neuere Registratur) bildet den Best. 342-1 II und kennt die folgenden Gruppen: Militärkommission des Senats, Mobilmachung, Naturalleistungen, Transport, Portofreiheit und Frankierung, Reichsetats, Dienstvorschriften, Personalveränderungen in Armee und Marine, Wehr- und Heerwesen, Garnisonsangelegenheiten, Truppenübungen und Einquartierungen, Pensionswesen, Marine, Kriegsakten (Erster Weltkrieg) und Nachkriegsakten.
Zunächst wurden die Akten, die in der ca. 1901 geschaffenen Registratur, nicht weitergeführt wurden, abgegeben. Nach Aufhebung der Militärkommission wurden die noch dort befindlichen Akten 1922 durch die Senatskanzlei an das Staatsarchiv abgegeben. Ein Teil der Mobilmachungsakten musste im Zusammenhang mit der auf Grund § 178 des Versailler Vertrags durchgeführten Vernichtung kriegswichtiger Akten eingestampft werden. Die Findbücher beider Registraturen sind nach dem bei der Behörde angewandten Schema angefertigt worden.
Unbestellbar bis: 31.12.1933
Verweise: S 22085 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22086 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22087 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22088 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22089 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22090 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22091 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22092 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22093 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22094 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22095 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22096 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22097 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22098 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
S 22099 - Sicherungsfilm - 27.12.1978
Schutzfristdauer 1: 30
Schutzfristende 1: 31.12.1933
Schutzfristkategorie 1: 30 Jahre (HmbArchG §5 Abs. 2 S. 1 Nr. 1)
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