Ein hanseatischer Agent und Generalkonsul war seit 1814 in Kopenhagen tätig. 1829 wurde er zum Ministerresidenten ernannt. Von 1848-1856 blieb die Stelle vakant. Aus Anlaß der in Kopenhagen beginnenden Verhandlungen über die Ablösung des Sund-zolls entsandten die Hansestädte 1856 erneut einen ständigen Vertreter als hanseatischen Ministerresidenten und Generalkonsul dorthin. 1864 wurde die Residentur mit dem Ausbruch des deutsch-dänischen Krieges aufgehoben. Nach Kriegsende kehrte der Resident noch einmal als Gesandter in außerordentlicher Mission zurück. 1867 ging die Gesandtschaft auf den Norddeutschen Bund über. Der Bestand enthält Unterlagen über die Verwaltung der Residentur und der ihr unterstellten Konsulate, Instruktionen und Berichte sowie den amtlichen Schriftwechsel mit Lübeck, Hamburg und Bremen. Daneben finden sich diplomatische Korrespondenzen insbesondere in Zoll-, Eisenbahn-, Post- und Handelsangelegenheiten. |