Die Wurzeln der Madrider diplomatischen Vertretung der Hansestädte reichen in die Mitte des 18. Jh. Um diese Zeit hatten die Agenten genannten hanseatischen Vertreter vor allem konsularische Aufgaben. 1797 wurde ein hanseatischer Ministerresident ernannt. Von 1796-1837 fungierten verschiedene Legationssekretäre der kaiserlichen, später österreichischen Gesandtschaft zugleich als hanseatische Vertreter. 1837 setzte Hamburg einen Generalkonsul in Madrid ein. Die 1733 beginnende schriftliche Überlieferung der Madrider Residentur ist im vor-liegenden Best. zusammengefaßt. Er enthält die Angelegenheiten aller drei Hansestädte, insbesondere den Schriftwechsel der Residentur mit den Senaten in Hamburg, Bremen und Lübeck, mit hanseatischen Konsulaten und mit spanischen Behörden. |